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Photo-Kurs

Die Galerie für Kulturkommunikation zeigt hier Auszüge aus ihren Photographie-Kursen für Laien. Empfohlene Hardware: die Selfie-Stange.



Praxisbeispiele


Wie man gelungene Urlaubsbilder macht:

Nichts ist so einfach, wie gelungene Urlaubsbilder zu machen.

Man nehme 3 Komponenten:

1. Eine wirklich schöne Frau

2. Eine wirklich schöne Umgebung

3. Ein wirklich schönes Smartphone, am besten mit einem ganz echten Leica-Objektiv.

Und schwups hat man solche Meisterwerke erschaffen:

 

 

 

 

Verwackeln mit Stil - Verwachkeln mit Stativ

Wie langweilig Photographie ohne Unschärfe ist, wissen wir alle. Jeder Schimpanse kann mit dem Smartphone verwacklungsfreie Bilder machen, während er sich mit einer Hand an der Palme festhält und mit der anderen mit dem Smartphone Bilder von Schimpansinnen oder den roten Hinterteilen anderer Affenarten macht. Selbst im Vollrausch gilt: nichts wird mehr unscharf. Die computergesteuerten Automatiken entfremden den "Photographen" seinen Bildern vollständig.

Die Galerie für Kulturkommunikation hat auf einem Testgelände bei Hoppegarten nun Versuche gemacht, wie man kreativ-unscharfe Bilder erzeugen kann.

                                                                                                                    Photo: Martine Le Mouton

1. Wählen Sie ein möglichst leichtes Stativ.2. Schrauben Sie eine möglichst leichte Kamera auf das Stativ.

3. Achten Sie darauf, daß es sich um einen richtigen Photoapparat handelt und nicht um ein Zombie-Phone.

4. Suchen Sie sich ein anmutiges Motiv, etwa einen Grashalm, der romantisch zwischen zerborstenen Gehwegplatten in die Sonne keckt.

5. Heben Sie das Stativ nebst Kamera auf Augenhöhe horizontal.

6. Achten Sie darauf, daß die Kamera festgeschraubt ist! Ansonsten gibt es dauerhafte unkünstlerische Unschärfen. 

7. Drücken Sie den Auslöser fest durch, bis das gesamte Stativ eine Bewegung in der Horizontalen erlebt.

8. Erfreuen Sie sich an Ihrem unscharfen Bild!


Das Mobiltelefon als Medium der Schönheitskorrektur

Es gibt viele Menschen, die leiden unter ihrem viel zu kleinen Kopf. Mit dem Mobiltelefon und einem günstigen, leicht erhöhten Standort - selfie-stick nie 

vergessen! - kann so aus einem mikrozephalen Menschen eine wirkliche Schönheit werden. Unser Beispielbild wurde von Marion Kruse-Bichler fotografiert.



 

Das Filmstressen

Wie oft sitzen wir vor dem TV und werden von den dort gezeigten Filmen gestresst. Revanchieren wir uns. The Empire strikes back. Wir lernen aus der Gesellschaftsrealität und rächen uns aber an einem Schwächeren. Also: Attentate auf Führungspersonen der Medienwelt sind ausdrücklich verboten. Wie aber rächen wir uns? Wir stressen einen Klein-Bild-Film, so wie die Politik den Kleinen Mann stresst. Er kann sich ja nicht wehren. 


Phase 1: Wir wählen einen unschuldigen Kleinbildfilm aus und sperren ihn für ein paar Tage in das Gefrierfach ein




Phase 2: Wir trinken ausnahmsweise nicht den ganzen Tag lang Kaffee, sondern gießen das Aufbrühwasser über den noch tiefgefrorenen Film. Kaffeekapselsüchtige müssen natürlich eigens Kaffeewasser dafür aufbrühen, welches in Wirklichkeit gar keinen Kaffee aufbrühen soll, sondern unseren Film, rechts im Bild


Die Blende

Die Blende ist eines der wichtigen Gestaltungsmerkmale für gute Fotos. Das Zubehörteil hierfür ist der Blender, den man im guten Versandhandel bekommt. Ein guter Blender ist ab ungefähr 10 Euro zu erhalten. Er wird -vorne!- auf das Objektiv geschraubt und sorgt für blendende Effekte. Hier ein Beispiel mit einem Blender der Marke Green L. Die vorgestellten Bildbeispiele wurde bei einer unserer Exkursionen durch die Eilenriede, den hannoverschen Stadtwald erstellt. Vergleichbare Ergebnisse können aber auch in Hodenhagen, Dudenbostel oder Oer-Erkenschwick erarbeitet werden. Gute Blend-Ergebnisse können mit allen guten Kameras erzielt werden, und mit allen Marken. Hauptsache, es ist eine Canon!